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Mjölby Werksproduktion

Toyota Produktionsstätte stellt auf flüssiges Biogas um

Toyota Material Handling Europe setzt sein Vorhaben, den Einsatz fossiler Brennstoffe in der Produktion zu minimieren, in die Tat um. Im Laufe des nächsten Jahres wird im schwedischen Werk von Toyota Material Handling von Flüssiggas auf flüssiges Biogas umgestellt.

Die Kooperation zwischen der Produktionsstätte von Toyota Material Handling Europe in Mjölby, Schweden und dem regionalen Biogasproduzenten Tekniska Verken i Linköping AB ist die erste ihrer Art in Schweden. Sie unterstützt eine langfristige Strategie, die vor vier Jahren ins Leben gerufen wurde.

„Bereits 2015 haben wir die elektrische Energieversorgung unseres Werks auf Ökostrom aus Wasserkraft umgestellt. Der Übergang von Flüssiggas zu flüssigem Biogas ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil unserer gesamten Nachhaltigkeitsstrategie: die Reduzierung fossiler Brennstoffe in unserer Produktion", sagt Kristian Björkman, Managing Director bei Toyota Material Handling Manufacturing Schweden.

Pressekontakt:

Etna Opazo Arriba, 
Marketing, Communications & PR
E-Mail: etna.opazo@ch.toyota-industries.eu
Tel.: +41 (0) 43 211 20 75

 

„Für uns ist es wichtig, dass die Produkte, die wir für unsere Kunden herstellen, mit minimalen Auswirkungen auf die Umwelt produziert werden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Tekniska Verken, da sie in diesem Bereich eine Vorreiterrolle einnehmen, was sie zu einem vertrauenswürdigen Partner in unserer Nachhaltigkeitsarbeit macht", so Björkman weiter.

Toyota Material Handling Europe ersetzt in seiner Produktionsstätte in Mjölby Flüssiggas durch flüssiges Biogas, welches hauptsächlich zum Trocknen von Lackierungen eingesetzt wird. Biogas ist erneuerbar, wird lokal erzeugt und ist einer der saubersten Kraftstoffe überhaupt. Es wird aus organischen Abfällen, wie z. B. Lebensmittelabfällen, hergestellt und schliesst somit den Kreislauf. Flüssiges Biogas wird erzeugt, indem das Biogas gereinigt und auf ca. -163° C abgekühlt wird. Es ist so einfacher und effizienter zu speichern und zu verteilen als ein gasförmiger Stoff.

Die erste Lieferung soll voraussichtlich im Spätsommer 2019 erfolgen. Der Vertrag erstreckt sich über zehn Jahre und umfasst bis zu 25 GWh/a an flüssigem Biogas. Diese Energiemenge entspricht dem Gasbedarf des schwedischen Werks, das über 130.000 Stapler pro Jahr produziert.

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